Beratung

Pflege und Unterstützung egal welcher Art ist ein komplexer Sachverhalt.
Im Prozess der Informationssammlung kommen viele Fragen auf, welche am besten in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch mit den Inhabern oder der Pflegedienstleitung des Pflegedienstes Lebenszeit erörtert werden können. Damit Sie sich aber allgemein auch ohne persönliches Gespräch über den Bereich der Pflegeeinstufung informieren können, haben wir Ihnen einen kurzen Text sowie einige Verweise auf umfangreichere Internetseiten zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns in jedem Fall über Ihre persönliche Kontaktaufnahme!
Unsere Öffnungszeiten in unseren Räumlichkeiten in der Hauptstraße 17 in Kandern sind:

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10-12 Uhr und 15-17 Uhr
Sowie Mittwoch und Samstag von 10-12 Uhr
Telefonisch erreichen Sie uns rund um die Uhr unter 07626-977 42 70
 
In der Folge sind in kurzer Form die verschiedenen Pflegestufen erläutert, sowie der dafür notwendige Pflegebedarf. Dieser Bedarf wird nach Antragstellung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) durch einen Gutachter berechnet. Bei der genannten Antragstellung beraten und unterstützen wir Sie gerne!
 
Eingeschränkte Alltagskompetenz

Viele Antragsteller brauchen Unterstützung bei der Verrichtung ihrer täglichen Aufgaben, ohne dass diese einen Umfang annimmt, der für die Pflegestufe I festgelegt ist. Die Begutachtungsrichtlinien nennen diese Situation „eingeschränkte Alltagskompetenz”. Um diesen Menschen ein Verbleib in ihren eigenen vier Wänden weiterhin zu ermöglichen, können diese in der sogenannten „Pflegestufe 0″ Beratungsgespräche bei professionellen Hilfsdiensten in Anspruch nehmen, die ihnen – ebenso wie den privaten Helfern bei der Unterstützung mit dem Pflegegeld – mit Ratschlägen für eine leichtere Alltagsbewältigung zur Seite stehen. Außerdem gibt es jährlich 1200 Euro bis zu 2400 Euro für altersspezifische Zusatzprogramme, die man buchen kann.
 
Pflegestufe 1
 

Die Pflegestufe 1 attestiert dem Antragsteller eine „erhebliche Pflegebedürftigkeit”. Das bedeutet, dass die betreffende Person täglich 90 Minuten Hilfe benötigt, von denen mehr als die Hälfte, sprich 46 Minuten, auf die Grundpflege entfallen. Das können beispielsweise die Hilfe beim Waschen des Intimbereichs oder alternativ beim Baden sein, zusätzlich beim Ankleiden einzelner Kleidungsstücke sowie Vorbereiten der Nahrung und einige
Hausarbeiten. Bei der Pflegestufe 1 zahlen die Kassen für die ambulante Versorgung durch einen Pflegedienst Sachleistungen in Höhe von 440 Euro, für die private Hilfe gibt es 225 Euro Pflegegeld (Stand 1.1.2010).
 
Pflegestufe 2
 
Die Pflegestufe 2 bedeutet „Schwerpflegebedürftigkeit”. Hier wird täglich im Schnitt drei Stunden Hilfe benötigt, davon mindestens zwei Stunden für die Grundpflege. Weitere Vorgaben: die Unterstützung für die Grundpflege muss mindestens dreimal täglich nötig sein, etwa morgens beim Waschen und Ankleiden, mittags bei der Nahrungsaufnahme sowie abends beim Entkleiden und Waschen. Außerdem muss der Antragsteller mehrmals wöchentlich Hilfe im Haushalt benötigen, z. B. bei der Reinigung der Wohnung.
Bei der Pflegestufe 2 gibt es Sachleistungsbeträge in Höhe von 1040 Euro bzw. ein Pflegegeld von 430 Euro (Stand 1.1.2010).
 
Pflegestufe 3
 
Die „Schwerstpflegebedürftigkeit” setzt einen Pflegebedarf von täglich mindestens fünf Stunden voraus, der bei häuslicher Pflege durch Angehörige zusammen mit einem ambulanten Pflegedienst oder durch stationäre Pflege abgedeckt wird. Davon müssen mindestens vier Stunden auf die Grundpflege entfallen, außerdem muss der Pflegebedarf jederzeit, also auch nachts gegeben sein, z. B. bei nächtlichen Toilettengängen infolge von Inkontinenz und Immobilität. Werden noch umfangreichere Hilfestellungen benötigt als nach den Richtlinien vorgegeben, gibt es eine Härtefallregelung. Sie kann in Anspruch nehmen, wer täglich sieben Stunden Grundpflege benötigt (davon mindestens zwei Stunden nachts), oder aber wenn zwei Menschen für die Pflege nötig sind, z. B. beim Transport von besonders schwergewichtigen Menschen.
 
Die Pflegestufe 3 wird von den Kassen ein Sachleistungsbetrag von 1.510 Euro gezahlt bzw. ein Pflegegeld von 685 Euro (Stand 1.1.2010).
 
Links und weitere Informationen zum Thema:

www.pflegelotse.de
www.sanitaetshaus-markgraeflerland.de
www.bmg.bund.de/pflege.html
www.mdk.de
www.das-geschirrtuch.de
www.bpa.de

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